Knollensellerie
Botanischer Name: Apium graveolens var. rapaceum
Wer Knollensellerie nur als Suppengemüse kennt, unterschätzt den Sellerie in vielerlei Hinsicht. Denn Sellerie hat einiges zu bieten. Er schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch rundum gesund.
Inhaltsstoffe: B-Vitamine, außer Vitamin B12, Vitamin A, C und E, Kalium, Calcium, Magnesium, Ballaststoffe, Terpene (Bitterstoffe), Ätherische Öle
88-925 Wasser
27 kcal/100g
Gesundheitliche Aspekte: antioxidativ, sanft entwässernd, fördert die Knochengesundheit, Blutfett- und Blutzuckerspiegel regulierend, entzündungshemmend, krebsvorbeugend, aktiviert Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse, verdauungsfördernd
Sellerie-Allergie: Echte Sellerie-Allergiker und Beifußpollen-Allergiker müssen leider alle Selleriequellen meiden. Bei Kreuzallergikern sieht es anders aus. Durch Garen (Kochen, Dünsten, Braten, Backen) verliert bzw. verringert sich das allergene Potential des Selleries. Pollenallergiker (Birke, Hasel, Erle), die kreuzallergisch auf Sellerie reagieren, vertragen daher in der Regel gegarte Speisen.
Saison bei der Gemüse-Koop:
Lagerung: Lagerware grundsätzlich ohne Laub. Die Knollen sollten dazu fest und hart sein. Knollensellerie kann im Gemüsefach des Kühlschrankes 2 – 3 Wochen gelagert werden. Angeschnittene Knollen sollten mit Frischhaltefolie abgedeckt und innerhalb einer Woche verzehrt werden.
Haltbar machen: Nach dem Schälen der Knolle wird der weiße Sellerie, ähnlich wie bei Äpfeln, durch Oxidation leicht braun. Hier hilft etwas Zitronensaft. Geschälter u. geschnittener Sellerie lässt sich einfrieren, verliert dadurch aber ein wenig an Aroma.
Zubereitung: In Scheiben, Stifte oder Würfel geschnitten beträgt die Garzeit etwa 15 Minuten, im Ganzen kann die Garzeit, je nach Größe der Sellerieknolle, auch ca. 45 Minuten betragen.